Fresken in Istrien
Die Fresken der Kirchen im Landesinneren von Istrien sind eine weitere Besonderheit dieser Region. In Istrien gibt es in viele Orte, in denen man großflächige Fresken, vereinzelte Szenen oder auch nur Bruchstücke von Fresken vorfindet. Die ersten Fresken in Istrien wurden im Übergang vom 8. aus das 9. Jahrhundert gemalt, während die Blütezeit der Wandmalereien in den sakralen Objekten im 11. Jh. beginnt und bis zum 16. Jh. andauert.
Während des Mittelalters sind die Fresken nicht nur Dekoration, sondern dienen der überwiegend analphabetischen Bevölkerung als Leitfaden. In diesem Sinne haben die Wandmalereien eine wichtige Rolle gespielt. Die Einheimischen haben auf diese Art ihren Respekt, ihre Bewunderung und ihre Gebete vor dem Bild der Jungfrau Maria, Jesus, den Heiligen und den Schutzpatron des Ortes zum Ausdruck gebracht.
Die Fresken haben mit ihren Farben die Aufmerksamkeit auf sich gezogen und die Bewohner daran erinnert nicht zu sündigen. Daran erinnerte Sie vor allem Szenen wie die des Jüngsten Gerichts. Diese Warnungen wurden von den Künstlern in der Regel am Ausgang aus der Kirche positioniert.
Die Benediktiner brachten im 11. Jh. die Ersten bedeutenden Fresken nach Istrien. Oft waren sie selbst die Autoren der Bilder, die romanischen und byzantinischen Elementen beinhalten. Die Malermeister haben zuerst das Innere der Kirche dick und grob verputzt, dann haben sie Kalk durchgesiebt und mit feinem Sand vermengt und diese Schicht auf die Wände aufgetragen. Die zweite Schicht wurde nicht im Ganzen aufgetragen, sondern nur dort, wo am gleichen Tag ein Bild malte.
Eine Reihe von diesen Künstlern dieser Arbeiten sind leider nicht namentlich erwähnt.
Wenn Sie die Schönheit der Fresken entdecken möchten, besuchen Sie die Orte: Baèva (Kirche des hl. Jakob), Bale (die Kirche des hl.Geistes), Barban (Kirche des hl. Antons und Jakobs), Batvaèi (Peroj) – Kirche der hl. Foška, Beram (Kirche des hl. Martin und die Kapelle hl.Maria auf dem Felsen), Bièiæi (Kirche des hl. Martin), Božje Polje (Kirche der Heiligen Jungfrau Maria), Èirkoti (Kirche des hl. Primus und Felicijan), Draguæ (Kirche des hl. Elizeja und Rochus), Dvigrad (Kirche der hl. Maria von Lakuæe und des hl. Antons), Fažana (Kirche der hl. Maria von Karmel und des hl. Kosmas und Damian), Gologorica (Kirche hl. Maria vom Teich), Graèišæe (Kirche der hl.Maria aud dem Platz), Gradinje (Allerheiligenkirche), Hum (Kirche des hl. Hieronymus), Kanfanar (Kirche der hl. Agathe), Kloštar (Kirche hl. Michael), Labinci (Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit), Lindar (Kirche der hl. Catherine und des hl. Sebastians), Nova Vas (Kirche des hl.Geistes), Medulin (Kirche der Muttergottes der Gesundheit), Oprtalj (Kirche der hl. Helena Kirche der hl. Maria. Kirche des hl. Rochus und Kirche des hl. Sylvesters), Paz (Kirche des hl. Vito), Pazin (Kirche des hl. Nikolaus), Piæan (Kirche des hl. Michael), Plomin (Kirche der hl. Maria und die Kirche des hl. Georgs), Pomer (Kirche der hl. Flora), Rakotule (Kirche des hl. Nikolaus), Roè (Kirche des hl. Rochus), Rovinj (Kirche des hl. Andreas), Slum (Kirche des hl. Matthias), Svetvinèenat (Savièenta) - Kirche des hl. Vincents und der hl.Catherine, Sv. Lovreè (Kirche des hl. Martin und Kirche des hl. Blasius), Višnjan (Kirche des hl. Anton), Vizinada (Kirche des hl. Barnaba), Žminj (Kirche des hl. Antonius und der Dreifaltigkeit).
Istrien ist eine außergewöhnliche Region, in der sich die verschiedensten stilistischen Einflüsse miteinander vermischen. Wir sehen hierbei den Einfluss von Rom, Norditalien, dem ottonischen Kaiserreich, Aquileia und Venedig.









