Pula
Ki sit, ki laèan - Wer ist satt, wer hungrig
05.07.2012 - 23.11.2012
Ausstellung: Über die Ernährung in Istrien
Istrien ist, fast ebenso wie es auch reich an Dialekten und Landschaften ist, auch reich an Unterschieden in den Töpfen. Diese Unterschiede sind manchmal minimal und für alle verständlich, aber anhand dieser erkennt man die lokale Besonderheit innerhalb der gemeinsamen trophischen Identität Istriens.
Süße oder salzige Ravioli, salzige oder süße Blutwurst, kleinere oder größere „Fuži“ (hausgemachte Teigware), Form der Gnocchi, Form der Süßspeisen „cukeranèiæ“ und „kroštule“, zusätzlicher Bestandteil für die „fritule“ (gebackene Mäuse)…
Zum Entdecken aller Sonderheiten in Istrien benötigt man viele Stunden 'Kochens', aber manchmal reicht es aus, in die Rezepthefte der istrischen Gastgeber hineinzuschauen.
Die Buntheit der istrischen Identität spiegelt sich in diesen wieder: italienische und kroatische Sprache oder Dialekt (abhängig von der Vorlage des ursprünglichen Rezepts von der Nachbarin, Arbeitskollegin o.ä.) auf derselben Seite ein Kuchenrezept von der Großmutter mütterlicherseits und „Sarma“ (gefüllte Krautrouladen) nach Vorbild der Großmutter väterlicherseits.
Info:
Arheološki muzej Istre
Kontakt
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