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Ben Fogle auf Entdeckungsreise durch Istrien: vom antiken Erbe bis zur unberührten Natur

Ben Fogle, einer der bekanntesten britischen Reiseschriftsteller, Fernsehmoderatoren und Verfechter des nachhaltigen Lebensstils, besuchte Istrien und einige der herausragenden natürlichen, kulturellen und gastronomischen Werte unserer Halbinsel

Ben Fogle, den Millionen Zuschauer*innen weltweit durch die BBC-Serie „New Lives in the Wild“ kennengelernt haben, begann seine eintägige Reise durch Istrien im Süden der Halbinsel. Pula, eine Stadt, die auf einzigartige Weise mehr als zweitausend Jahre Geschichte miteinander verbindet, präsentierte sich dem geschätzten Gast durch die Verbindung von kulturellem Erbe, Bildung und Schutz der Meeresumwelt. Fogle besuchte die Arena, eines der besterhaltenen römischen Amphitheater der Welt, sowie das Aquarium von Pula, wo ihn besonders das Zentrum zur Rehabilitation von Meeresschildkröten sowie die Aktivitäten zum Schutz der Edlen Steckmuschel, einer der am stärksten bedrohten Arten des Mittelmeers, interessierten.

Das Aquarium Pula, das in einer österreichisch-ungarischen Festung auf der Halbinsel Verudela untergebracht ist, rundete die Geschichte vom Erbe der „Kaiserstadt“ ab, die mit dem Aufenthalt unseres Gastes im Hotel Monumenti begonnen hatte. Das Hotel wurde auf dem Gelände der einstigen österreichisch-ungarischen Militärzone eröffnet, einem geschützten Kulturerbe. „Verankert“ im Hafen von Pula in der ehemaligen Kaserne ist das Heritage Hotel & Resort Monumenti 5* ein hervorragendes Beispiel für die erfolgreiche Revitalisierung historischer Infrastruktur durch die Verbindung von Kulturerbe, modernem Design und nachhaltiger touristischer Entwicklung.


Die Brioni Inseln sind ein unumgänglicher Teil jeder istrischen Reiseroute. In diesem Nationalpark von ausgenommener natürlicher Schönheit, biologischer Vielfalt und reicher Geschichte ist gerade die Verbindung von Natur- und Kulturerbe einer der Werte, die Fogle als wichtiges Element der Nachhaltigkeit einer Destination erkannt hat.

Die Geschmäcker und Ausblicke des Mittelmeers
Während seines Besuchs auf dem Familienbetrieb Chiavalon in Vodnjan hatte Ben Fogle die Gelegenheit, den Herstellungsprozess von nativem Olivenöl extra kennenzulernen, das zu den meist geschätzten der Welt zählt. Bei einer lehrreichen Verkostung unter der Leitung von Tedi Chiavalon lernte er die Besonderheiten der istrischen Sorten, die Produktionsmethoden sowie die Prinzipien nachhaltigen und verantwortungsvollen Wirtschaftens kennen. Nachdem er zahlreiche neue Informationen über Herstellung, Qualität und die Rolle des nativen Olivenöls extra im mediterranen Lebensstil erfahren hatte, betonte er begeistert, dass er noch nie einer so detaillierten und inspirierenden Präsentation von Olivenölen beigewohnt habe.


Die Begegnung mit dem mediterranen Geist Istriens brachte ihm der Aufenthalt in Rovinj. Ein Spaziergang durch die Altstadtgassen, der Blick auf die Kirche der Hl. Euphemia sowie die Geschichte vom Batana-Holzboot und des Eko-Museums Batana, welches die Tradition des Fischererbes von Rovinj aufbewahrt und unter dem Schutz der UNESCO steht, unterstrichen zusätzlich die Bedeutung der Bewahrung der lokalen Identität in Zeiten globaler Tourismustrends.

Die Trüffeltradition in Zentralistrien
Die Reise führte weiter in Richtung Landesinnere der Halbinsel, wo Fogle eine ganz andere Seite Istriens entdeckte. In Motovun lernte er die Geschichte des Motovuner-Waldes und die Tradition der Trüffelsuche kennen, die seit Generationen in lokalen Familien übertragen wird.


Unter der Führung von Alen Bartolić (Tartufi Istra) demonstrierten der Hund Kiki und der Trüffelsucher Alen Papišta ihre Kunst bei der Trüffelsuche und vermittelten unserem Gast die Tradition, die hinter einem der bekanntesten Produkte Istriens steht. Der Besuch der Weinschenke Fakin eröffnete ein weiteres wichtiges Kapitel der istrischen Geschichte – jenes des Teran, einer Rebsorte, die zum Symbol des Inneren der istrischen Halbinsel geworden ist.

Die Vielfalt Nordwestistriens
Der letzte Teil der Rundreise umfasste Grožnjan und Momjan. Die Künstlerstadt Grožnjan wurde als Beispiel einer erfolgreichen Revitalisierung des kulturellen Erbes vorgestellt, während besondere Aufmerksamkeit auf die Parenzana gelegt wurde, die ehemalige Schmalspurbahn, die Triest und Poreč verband. Heute ist die Parenzana eine der bekanntesten Rad- und Wanderstrecken der Region sowie ein Symbol für die erfolgreiche Umwandlung des industriellen Erbes in ein touristisches Produkt.

In Momjan lernte Fogle bei einem Besuch des Weinguts Kabola die Geschichte des istrischen Malvasia und der ökologischen Weinproduktion kennen, die Istrien in den letzten Jahren zunehmend unter den führenden europäischen Weinregionen positioniert hat.


Was Ben Fogle während seines Besuchs Istriens besonders hervorhob, war, dass ihn heute vor allem Reiseziele anziehen, die es geschafft haben, ihre eigene Authentizität zu bewahren, sowie dass er genau diesen Eindruck über Istrien gewonnen hat: „Ich habe einige der entlegensten Orte der Welt bereist, aber was ich heute am meisten suche, sind nicht spektakuläre Szenen, sondern Orte, die sich selbst treu geblieben sind. Genau das habe ich in Istrien gefunden – ein Gefühl von Authentizität, das nicht künstlich erschaffen werden kann.“ 

Die Reise durch Nordwestistrien endete in Brtonigla, wo Ben Fogle die Gastfreundschaft von San Rocco genoss. Einer der Pioniere des kroatischen Boutique- und Heritage-Hotelwesens bot ihm die Möglichkeit, auch das Segment der kleinen Familienhotels kennenzulernen, für die Istrien bekannt ist und die durch ihren persönlichen Ansatz, die lokale Gastronomie und das authentische Raumerlebnis einen wichtigen Teil der Identität des istrischen Tourismus darstellen.

Der Besuch Istriens seitens dieses weltweit bekannten britischen Abenteurers wurde dank der Zusammenarbeit zwischen dem Tourismusverband der Gespanschaft Istrien und dem Greencajt-Festival realisiert, mit dem Ziel, Istrien durch authentische Geschichten, nachhaltige Praktiken und die Menschen, die seine Identität prägen, zu präsentieren.

Der Direktor des Tourismusverbands Istrien, Denis Ivošević, betonte, dass es gerade solche Kooperationen ermöglichen, Istrien einem internationalen Publikum auf authentische und glaubwürdige Weise vorzustellen. Er betonte, dass Reisende heutzutage zunehmend nach Erfahrungen suchen, die echten Mehrwert bieten und sie mit der lokalen Gemeinschaft verbinden, sowie dass Istrien - gerade durch die Verbindung von Spitzen-Gastronomie, erhaltener Natur, reicher Kultur und Menschen, die ihre Identität mit Stolz bewahren – die Möglichkeit hat, eine Geschichte zu erzählen, die auf dem globalen Tourismusmarkt einen starken und langfristigen Eindruck hinterlässt.

[Juni 2026]


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