Architektonische Erbe der Donaumonarchie und Architektur der Moderne

Festung Punta Christo


Als die Donaumonarchie an die Macht kam, fiel der Beschluss, Pula zum Kriegshafen der Monarchie zu machen, weshalb zu den zahlreichen, neu erbauten Bauwerken wie Arsenal, Krankenhaus oder hydrografischem Institut, auch ein Fortifikationssystem erbaut werden musste. Daher baute man in Pula ein grandioses Verteidigungssystem, das neben Pula auch noch andere Ortschaften wie Medulin oder Fažana einschloss. Auf dem Stadtgebiet von Pula und seiner näheren Umgebung wurden von 1881 bis 1918 sogar 31 Bauwerke errichtet, Fesstungen und Batterien, und andere notwendige Bauten.

Die Festung Punta Christo wurde in Štinjan, auf der gleichnamigen Halbinsel Kristo erbaut, und gehört zu den größten österreichisch-ungarischen Fortifikationen. Sie entstand Ende des 19. Jahrhunderts, erstreckte sich auf über zehntausend Quadratmeter und hatte sogar 270 Räume. Die Festung hatte eine ausgezeichnete geografische Lage mit dem Blick auf die Bucht von Pula und den Wellenbrecher, und an der anderen Seite des Meeres auf Muzil und Brijuni. Um die Festung ist ein Graben freigelegt, und der Zugang war nur durch einen von drei Eingängen möglich. Die Innenhöfe der Festung Punta Christo ermöglichen den Zugang zu den unterirdischen Räumen des Bauwerks. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Festung verlassen. Nach vielen Jahren, in denen sie vernachlässigt, verlassen und verwahrlost war, ist sie nun wieder hergestellt, und heute werden in der Festung Punta Christo Konzerte, Ausstellungen und andere Kulturmanifestationen abgehalten.

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