Architektonische Erbe der Donaumonarchie und Architektur der Moderne

Festung Marija Luisa - Muzil


Die Armee der Donaumonarchie machte während ihrer Herrschaft die Stadt Pula und ihre Umgebung zum undurchdringlichen Gebiet, wenigstens was Überfälle vom Meer anging. Sie errichtete ein Verteidigungssystem mit zahlreihen Festungen, Forts und Batterien ein, unter denen sich die Festung Maria Luisa auf Muzil durch ihre Besonderheit hervortut.

Die Halbinsel Muzil hat einen hervorragenden geostrategischen Wert, weil sie durch ihre Position die ganze Bucht von Pula bewacht, wie auch die Bucht Brankoras im Süden, weswegen sie in den letzten 150 Jahren ein Militärbesitz war. Fort Maria Luisa ist ein kreisförmiger Bau, und erst seit 2007 für die Öffentlichkeit geöffnet; man hält die Festung für eine der größten dieser Art. Mit Muzil und Maria Luisa steht eine sehr spannende Legende in Verbindung, nämlich dass die Festung mit der Inselgruppe Brijuni durch einen Unterseetunnel verbunden sein soll. Da sie also erst vor kurzem für Besucher geöffnet ist, muss man die Festung und ihre Geheimnisse erst entdecken.

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