Sensorische Analyse
Die sensorische Analyse, eine relativ neue Wissenschaft, bewertet die Eigenschaften von Lebensmittelprodukten, die mit unseren Sinnen in Berührung kommen, und bestimmt für jede dieser Eigenschaften Begriffe, die sie identifizieren und quantifizieren.
Die modernsten Trends fassen die Beschaffenheit eines Lebensmittels als Gesamtheit innerer und äußerer Merkmale eines Produkts auf, die die psycho-physischen Bedürfnisse der Verbraucher befriedigen können, wobei ihnen die Wahl aufgrund ihrer Sinne und ihrer bisherigen organoleptischen Ernährungserfahrungen überlassen wird.
Der Hersteller muss daher die Sicherheit und die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Produkts garantieren, während dem Verbraucher die Aufgabe der Wahl unter zahlreichen Produkten im Verkauf gebührt.
Die Sinne, die am stärksten an der Wahrnehmung der organoleptischen Eigenschaften von Nahrung beteiligt sind, sind Geschmack, Geruch und Sehsinn, während Gehör und Tastsinn oft eine Nebenrolle spielen. Verschiedene organoleptische Eigenschaften werden mithilfe der fünf Sinne beurteilt: Aussehen, Farbe und Form mittels des Sehsinns, Festigkeit und damit verbundene Eigenschaften (Flüssigkeit, Viskosität, Brüchigkeit) durch Tasten und Hören, Aroma mittels des Geruchssinns, Geschmack durch den Geschmackssinn, und Flavor (Aroma und Geschmack) durch die Kombination von Geruchs- und Geschmackssinn.